Über Minecraft und andere Unterrichtsmaterialien

Nicht nur Lesen ist Bildung – Spielen zählt auch!

Vortragsfolien (Jörg Hofstätter)

Vortragender: Jörg Hofstätter

Technologie ins Klassenzimmer zu integrieren ist nicht einfach. Herr Hofstätter stellt Möglichkeiten vor, um durch technologische Hilfsmittel Interesse zu wecken und Wissen zu vermitteln. Moocs (Massive Open Online Course) sind gegenwärtig und zukünftig ein bedeutender Zweig in der Bildung. Als Beispiele hierzu lassen sich die Khan-Academy, Sofatutor (deutschsprachig) und edX nennen. Tablets sind eine guter Weg Techologie im Unterricht zu gebrauchen, besonders die Version von Amplify, durch die Schulbücher ersetzt werden können. Zuletzt werden Spiele vorgestellt, bei denen Fähigkeiten von Schülern und Schülerinnen geschult werden:

  • LUDWIG – weckt das Interesse an Physik
  • Spermex – ein Aufklärungsspiel zu verschiedenen Verhütungsmittel
  • Cure Runners – fördert die Finanzkompetenz
  • Lern Deutsch – ein Multiplayerspiel, um Sprachen zu erlernen
  • Minecraft  – die räumliche Wahrnehmung wird verbessert

E-Learning Around the World

Wie man Brücken zum E-Learning baut.

Vortragende: Andrea Dobida

Eine ergreifende Schilderung über E-Learning Projekte auf der ganzen Welt. Ob in Indonesien der Regenwald alternativ genutzt werden soll oder in Ghana Beamten für Friedensichernde Missionen ausgebildet werden – eine einheitliche Strategie: E-Learning als Potential zur Weiterbildung. Das Erfolgsrezept besteht aus dem Coaching von Trainern vor Ort, die ihr Wissen über online Kommunikation weitergeben können.

Taking Jihad Offline

Vormittags kämpfen, Nachmittags posten

Vortragender: Rüdiger Lohlker

Die Propaganda der IS lässt sich nicht in online- und offline Aktivitäten teilen. Unterschiedliche Zielgruppen werden in clusterförmiger Online-Kommunikation oder über Cross-Posting über viele Plattformen mit audio-visuellem Anschauungsmaterial gelockt. Einige Projekte (Abdullah-X, #notmyname, average Mohamed, Imam) wurden ins Leben gerufen, um Jugendliche über den IS aufzuklären, allerdings fehlt hierbei meist die Resonanz, die Dynamik oder die Professionalität. Schaffung von Medienkompetenz oder die Entwicklung eines Bewusstseins scheinen die einzigen Möglichkeiten zu sein, um der IS entgegen zu wirken.

Diversität als Chance und Herausforderung in persönlichen und beruflichen Netzwerken

Alles ist verbunden.

Vortragender: Jürgen Pfeffer

Über einen Livestream von der Carnegie Mellon University aus Pittsburgh vermittelt Herr Pfeffer, wie Verbindungen zwischen Menschen entstehen und wie sich Netzwerke entwickeln. Mit den Worten „gleich und gleich gesellt sich gern“ wird die Problematik von natürlichen Netzwerken aufgezeigt. Die Homogenität verhindert das Wachstum von Netzwerken, wodurch die Ressourcen limitiert sind. Die Lösung lässt sich in der Diversität finden, da viele unterschiedliche Bekannte mehr Lösungspotential bieten.

„Expand your network and be diverse“

Kultur und Diversität in einer Digitalen Welt

Vortrag – Kultur und Diversität in einer Digitalen Welt

Kulturen sollen miteinander und nicht nebeneinander leben!

Vortragender: Ralph Schöllhammer

Herr Schöllhammer nimmt uns mit auf eine historische Reise und zeigt auf, wie der Buchdruck, die Schulpflicht und die Alphabetisierung die Gesellschaft veränderten. Der Einfluss des Technologischen Fortschritts und die damit einhergehende Zunahme der Diversität lassen sich nicht bestreiten. Dies wirft die Frage auf, ob ein gemeinsames kulturelles Fundament zur Vermeidung von Polarisierung sinnvoll ist und wie weit der Staat in die Identitätsfindung eingreifen soll! Das Ziel liegt in der Reduzierung von Vorurteilen und Widersprüchen.

wichtiger Link: parlio.com (Förderung von Interaktion zwischen unterschiedlichen Standpunkten)

Vom Handy versklavt, von E-Mails getrieben?

Nur Sklaven sind ständig erreichbar!

Vortragende: „Digital-Therapeutin“ Anitra Eggler

Eine humorvolle Konfrontation mit den heutigen Technologien! Übers Küssen, Schlafen und das E-Mails checken. Wie viel Zeit verlieren wir durch das tägliche Surfen? Eine traurige Bilanz: 8 Monate E-Mails gelöscht, aber nur 14 Tage geküsst! Auch das Smartphone ist ein ständiger Begleiter – Die Qualität der Kommunikation geht verloren.

„Wichtig ist nicht mehr was man kommuniziert, sondern dass man kommuniziert.“

Um dem E-Mail-Wahnisnn, dem Sinnlos-Surf-Syndrom, der Meeting-Malaria und der Präsentations-Pest zu entgehen, schlägt die unterhaltsame „Digital-Therapeutin“ ein einfaches Heilmittel vor: Einfach mal offline gehen!